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Weh-Oh-Weh

Steam: Erhebliche Wertschwankungen und hohe Transaktionsgebühren: Bitcoins als Zahlungsmethode gestrichen

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Die Betreiber der digitalen Vertriebsplattform Steam (Valve Software) werden das Zahlungsmittel Bitcoin fortan nicht mehr unterstützen. "Ab heute wird die Zahlungsmethode Bitcoin aufgrund von hohen Gebühren sowie erheblichen Wertschwankungen nicht mehr auf unserer Plattform angeboten", heißt es in einem Statement. Außerdem sollen die Transaktionsgebühren mittlerweile zu hoch sein.

Bitcoins haben in den vergangenen Wochen und Monaten dramatisch an Wert gewonnen. Seit einem Jahr ist der Wert um fast 1.500 Prozent gestiegen. Aktuell liegt der Umrechnungskurs bei knapp 11.250 Euro (eine Steigerung um 13,45 Prozent im Vergleich zum Vortag). Anfang 2017 lag war ein Bitcoin noch weniger als 1.000 Euro wert. Viele Analysten warnen bereits vor einer Spekulationsblase.

Die Stellungnahme im Originalwortlaut: "In den letzten Monaten haben wir festgestellt, dass der Wert von Bitcoin immer unbeständiger wurde, und die Gebühren für Transaktionsverläufe im Bitcoin-Netzwerk enorm angestiegen sind. Unter anderem sind die Transaktionsgebühren, die den Kunden vom Bitcoin-Netzwerk auferlegt werden, dieses Jahr sprunghaft angestiegen und haben mit fast 20 US-Dollar pro Transaktion letzte Woche ihren Höhepunkt erreicht. Im Vergleich dazu betrug diese Gebühr bei der Einführung von Bitcoin auf Steam nur 0,20 US-Dollar. Leider kann Valve diese Gebühren nicht beeinflussen und Spieleinkäufe mit Bitcoin sind dadurch mit hohen Preisen verbunden. Die hohen Transaktionsgebühren verursachen noch größere Probleme, wenn der Wert von Bitcoin selbst dramatisch abfällt.

Der Wert von Bitcoin unterlag zwar schon immer Schwankungen, aber das Maß hat in den letzten Monaten extrem zugenommen und innerhalb von ein paar Tagen mehr als 25% an Wert verloren. Dadurch entstand ein Problem für Kunden, die Spiele mit Bitcoin einkaufen möchten. Beim Zahlungsabschluss auf Steam überweist der Kunde eine gewisse Summe an Bitcoin für die Kosten des Spiels, sowie einen zusätzlichen Betrag an Bitcoin, um die Transaktionsgebühr, die vom Bitcoin-Netzwerk auferlegt wird, zu begleichen. Der Bitcoin-Wert wird nur für eine kurze Zeit garantiert und falls die Transaktion nicht zeitgerecht abgeschlossen wurde, kann sich der benötigte Betrag für die Bezahlung ändern. Dieser Betrag ist in der letzten Zeit erheblich angestiegen bis zu einem Punkt wo die Diskrepanz enorm war.

Die gängige Lösung hierfür ist, entweder die ursprüngliche Zahlung an den Benutzer zurückzuerstatten oder den Benutzer aufzufordern, den ausstehenden Betrag hinzuzufügen. In beiden Fällen wird der Benutzer erneut mit der Bitcoin-Netzwerktransaktionsgebühr belastet. In diesem Jahr haben wir jetzt öfters festgestellt, dass bei immer mehr Kunden dieses Problem auftritt. Da die Transaktionsgebühr derzeit so hoch ist, ist es nicht möglich, den Betrag zu erstatten oder den noch ausstehenden Betrag vom Kunden einzufordern (was wiederum das Risiko einer Unterzahlung birgt, je nachdem, wie sehr sich der Wert von Bitcoin ändert während das Bitcoin-Netzwerk die zusätzliche Zahlung bearbeitet).

Leider ist es momentan nicht tragbar, Bitcoin als Zahlungsoption zu unterstützen. Wir werden eventuell zu einem späteren Zeitpunkt diese Zahlungsmethode erneut bewerten, um herauszufinden, ob es für uns und für die Steam-Community Sinn macht, Bitcoin als Zahlungsmethode anzubieten. Wir werden weiterhin daran arbeiten, ausstehende Probleme für Kunden zu lösen, die von bestehenden Unterzahlungen oder Transaktionsgebühren betroffen sind."


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