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Selawi

Ältestes AKW Frankreichs

11 Beiträge in diesem Thema

Seit Jahren versuchen wir hier in Südbaden (Markgräflerland) zu erreichen,

dass das Atomkraftwerk FESSENHEIM im Elsass (Frankreich) direkt am Rhein und der deutschen Grenze sofort abgeschaltet wird.

mit Protesten, Demos, Brückensperrungen usw. versuchen wir seit langem, dass sich da schnellstens was tut. Der Reaktor ist mit 40 Jahren das älteste von 50 AKWs Frankreichs.

Nun stellt sich heraus, da wurden Unfälle vertuscht und heruntergespielt...

Ich selber wohne direkt daneben, ein ganz tolles Gefühl....

Entfernung AKW Fessenheim (Frankreich) ---> Müllheim/Baden 13,47 KM http://www.luftlinie.org/Muellheim/Fessenheim-Fr


bearbeitet von Madekozu

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Ein Punkt, bei den ich unsere Bundesregierung und auch unsere Atomkraftgegner nicht verstehe.Da beschließt man den Ausstieg aus der Atomkraft und die Stilllegung der Kohlekraftwerke - was ja auf den ersten Blick auch wirklich gut ist - aber ... den Bedarf wird man über erneuerbare Energien nicht decken können (Thema: Speicherung, Ungleiche Last und dann warn da noch die Bayern ;) ) - wie gleicht man die Mangelversorgung aus? Richtig - man kauft billigen Atomstrom aus Schrottkraftwerken wie dem, welches [uSER=7]Selawi[/uSER] hier angesprochen hat.Sollen wir nun alle ein reines Gewissen haben und uns in Sicherheit fühlen, weil Umweltschutz und Gesundheitsrisiken niemals über Landesgrenzen hinausgehen?Wer sich noch nicht großartig damit beschäftigt hat - vielleicht hilft ein Blick auf die Evakuierungszonen (Quelle: Wikipedia)

746px-Fessenheim_evakuierungszonen.svg.png

Auch wenn in Sachen Energieversorgung was passieren muß, sind wir doch aktuell auf den Holzweg weil wir damit gerade solche Zeitbomben wie Fessenheim unterstützen. Das ist irgendwie wieder, als würde man den zweiten Schritt vor dem ersten machen - hauptsache man kann sich in der Öffentlichkeit als umweltbewusster Wohltäter profilieren.Ja - dieser Schrotthaufen und auch noch einige andere müssen dringend weg ... ich unterzeichne ich diese Petition.

746px-Fessenheim_evakuierungszonen.svg.png.3cb76b571d06aff9755b58f56c24cb92.png


bearbeitet von Madekozu

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Gut so :)

...wobei - die Franzmänner bringen es auch fertig und bauen genau daneben ein neues ... ist man ja eigentlich nicht gewohnt, das Frankreich so leicht nachgibt.Obwohl - um vielleicht politisch positiven Wind zu bekommen *grübel* - wie auch immer - der Schrotthaufen wird dicht gemacht - das ist schonmal gut. Vielleicht sollte man aber auch danach noch auf die Finger schauen.

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ich glaub erstmal gar nix, "soll geschlossen werden" kennt man schon seit 5 Jahren... Und natürlich ist es in Frankreich wie bei uns, wer weit weg wohnt, hat kein Problem damit,

Elsässer und "Zentral-Franzosen" sind mal wieder 2 Paar Schuhe...

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Hier mal ein paar nähere Infos zu einem "insgesamt zufriedenstellenden" AKW

[video=youtube;kgDW5PW2_XA]

Und dann schauen wir mal weiter - was kommt nach einer Abschaltung? Irgendwann sollte man dann mal anfangen, die Dinger zu demontieren, aber ...

[video=youtube;DtvsT1EIHIw]


bearbeitet von Madekozu

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sieht nun tatsächlich so aus, als wie wenn das Teil Ende 2016 abgeschaltet würde.

Wenn nun ein Atomkraftwerk abgeschaltet wird, müssen die Brennelemente innerhalb des Kraftwerks für mehrere Jahre weiter mit Wasser gekühlt werden.

Fällt hier die Stromversorgung aber aus und versagt auch der Notstrom, können die Brennstäbe überhitzen und undicht werden.

Dann kommt es zur Freisetzung von radioaktiven Stoffen. Was passiert auf Dauer mit den stillgelegten Atomkraftwerken?

Fakt ist:Man kann ein stillgelegtes Atomkraftwerk nicht einfach mit der Abrissbirne beseitigen. Die Demontage des Meilers kostet viel Zeit und Geld.

Ein Beispiel dafür ist das 2005 vom Netz genommene Kraftwerk Obrigheim (Neckar-Odenwald-Kreis).

Seit rund zwei Jahren sind Fachleute damit beschäftigt, das alte Kraftwerk abzubauen.

Mehr als zehn Jahre werden die Arbeiten insgesamt dauern und rund 500 Millionen Euro kosten.

Die Betreiber sind laut Gesetz verpflichtet, entsprechende Summen zurückzulegen.

Es müssen satte 275 000 Tonnen Material abgebaut werden, darunter 2300 Tonnen radioaktiver Abfall. (Quelle: Bild.de)

ticktack_001.jpg

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Da kann ich nur nochmal auf das zweite Video oben verweisen - 40 Jahre und mehr ... zig Milliarden an Kosten ... und die Rücklagen in Aktien angelegt - mit 40% Verlust. Ohrfeigen alleine reichen da glaub nicht mehr.

Über die Quelle "Bild" müssen wir uns aber mal ernsthaft unterhalten ;)

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Ich persönlich halte absolut nichts von AKWs.... ABER so wie der Atomkraftausstieg vollzogen wurde war das der größte Schwachsinn überhaupt. Dass wir auf Dauer auf Atomstrom verzichten müssen steht ausser Frage... nicht weil ich nicht auf die Sicherheit neuer AKWs vertraue (ich glaub dass man da schon viel dazu gelernt hat), sondern weil einfach keine vernünftige Lösung existiert was mit den höchstradioaktiven Abfällen aus der Produktion passiert.

Dass man aber fast "von jetzt auf gleich" einige der AKWs abgeschaltet hat finde ich persönlich für schwachsinnig. Der Grund dafür wurde ja schon erwähnt --> der Strom wird dann hald nicht in unseren AKWs produziert sondern in noch viel älteren und nicht so gut überwachten AKWs in unseren Anrainerstaaten... Auch dass gleichzeitig Kohlekraftwerke stillgelegt werden finde ich mehr als fraglich. Kommt mir alles - wie immer hald - wenig durchdacht seitens der Politiker vor...

Auf Dauer gibt es ja schon einige sehr schöne Lösungsansätze wie mit der Energieversorgung in Zukunft umgegangen werden könne. Leider ist die Wirtschaft nicht wirklich interessiert daran. Und da liegt auch das Problem ("Geld regiert die Welt"). In den Wirtschaftsunternehmen sitzen oftmals Bundestagsabgeordnete in den Aufsichtsräten... ein Schelm wer Böses denkt ;-)

Ein solcher Lösungsansatz ist z.B. die Energiegewinnung aus Algen.... Die Stadt Bochum (glaub ich zumindest) hatte mal nen Versuch gestartet und einige sogenannte Algenreaktoren aufgestellt. Die Algen nahmen das CO2 aus der Luft auf und vermehrten sich stark. Als Ergebnis erhält man Sauerstoff und Biomasse, die wiederum entweder als Rohstoff für Biogasanlagen oder als Brennmaterial dienen könnten. Das Ganze wäre dann also ein einigermaßen CO2-Neutraler Vorgang.Es gibt sogar Algen, die aus dem Wasser zusätzlich noch Wasserstoff mit herstellen, welches man als Kraftstoff für KFZs verwenden könnte.... leider scheint aber die Wirtschaft daran nur wenig Interesse zu haben und so wird da auch nicht weiter geforscht oder entwickelt, was ich persönlich sehr sehr schade finde, da ich hier viel Potenzial sehe..

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Algen sind ein sehr interessantes Thema. Sie haben sehr geringe Ansprüche und sind sehr ergiebig. Das Thema war schon einmal hoch diskutiert als man begann, Raps und Mais anzubauen und damit Fläche für die Nahrungsmittel geopfert hat.

Wie du aber schon sagst - viele verdienen nichts mehr, die sich heute ordentlich Geld anhäufen.

Ein sehr informativen Artikel zu den Algen gibt es hier: http://www.spektrum.de/news/energiewende-mit-algen-zu-sauberer-energie/1352317

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