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Weh-Oh-Weh

Vorinstallierte Software auf Computern - unlautere Geschäftspraktik?

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Der Europäische Gerichtshof verkündet heute sein Urteil im Streit um vorinstallierte Software. Es geht um die Frage, ob der Käufer eines Computers sie akzeptieren und mitbezahlen muss - oder ob es sich um unlautere Praktiken handelt. Von Karin Bensch. [mehr]

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Unlautere Praktiken - für mich ganz klare Sache...

Ich vermisse die Zeiten wo man noch brav ankreuzen konnte, welche Software man drauf haben will und welche nicht. Beim PC finde ich das aber noch nicht mal so schlimm - bei meinem Händler geht das nach wie vor - ne Katastrophe find ich das bei Handys/Smartphones. Was da alles für ein Scheiß drauf ist, den man zum Großteil nicht mal mehr los wird - Hilfe...

Bin mal gespannt was rauskommt...

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Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau, was daran unlauter sein soll. PCs lassen sich aus meiner Erfahrung eigentlich auch immer ohne Software kaufen, insofern kann der Kunde auf den Kauf eines solchen Systems verzichten, meiner Meinung nach. Die benötigte Software muss man halt dann selbst aufspielen.

Viel eher sollten solche vorinstallierten Systeme (im PC-Bereich!) eventuell komplett boykottiert werden. Dann würde sich das Geschäftsgebaren vermutlich sogar sehr schnell ändern.

Viel problematischer empfinde ich (vor allem bei Smartphone und Tablets), dass man kaum noch einen Überblick darüber hat, was man braucht und was nicht, da zumindest ich persönlich kaum weiß, was mit welchem Programm zusammenarbeiten muss...

Diese Verunsicherung führt dazu, dass ich vermutlich jede Menge Datenmüll da drauf habe, den ich gar nicht bräuchte.

Grundsätzlich ist es allerdings auch ein Witz (um zum Thema zurückzukommen), wenn ich mir ein Tablet hole, das 4 GB Arbeitsspeicher hat... dann jedoch ca. 2,5 davon vom Betriebssystem (da zählen dann vermutlich so einige vorinstallierte Programme mit dazu) belegt werden, so dass ich ständig damit zu kämpfen habe, dass das Tablet "voll" ist. Auch eine Speicherkarte brauchte hier kaum Entlastung.

Beim PC (und um diesen geht es ja eigentlich in dem Artikel) sehe ich das aber anders, um ehrlich zu sein. Hier habe ich bisher immer Systeme auch komplett ohne Software (bzw. ohne Festplatte) erhalten können. Vorinstallierte Systeme haben halt den Vorteil, dass alles rund laufen sollte erstmal. Manche Programme liessen sich auch problemlos entfernen, bei anderen Programme (z.B. Norton) gelang dies jedoch eher schlecht als recht.

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Allerdings hab ich gut reden, da ich schon jahrelang nur die Systemkomponenten update und insofern mir schon lange kein Komplett-System mehr zugelegt habe... Meines Erachtend fahre ich so auch deutlich günstiger, aber das nur am Rande


bearbeitet von marcanton

Unlauter, warum?

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Grundsätzlich ist es allerdings auch ein Witz (um zum Thema zurückzukommen), wenn ich mir ein Tablet hole, das 4 GB Arbeitsspeicher hat... dann jedoch ca. 2,5 davon vom Betriebssystem (da zählen dann vermutlich so einige vorinstallierte Programme mit dazu) belegt werden, so dass ich ständig damit zu kämpfen habe, dass das Tablet "voll" ist. Auch eine Speicherkarte brauchte hier kaum Entlastung.

Jepp - gleiches Problem habe ich mit meinem (Geschäfts)Smartphone - die Grundinstallation belegt über 80% des verbauten Speichers - kann zwar dann auf Zusatzkarte verschieben, aber bei Updates bricht das System wieder aus Platzmangel zusammen. Da gehts zwar auch nicht um "mitbezahlte Software", da der meißte Schrott eh Gratis ist - problematischer aber eher der Zwang - man bekommt den Schrott nicht runter - jedenfalls nicht ohne größere Eingriffe (welche mir für ein Geschäftsteleniergerät aber eindeutig zu viel sind).

Beim PC (und um diesen geht es ja eigentlich in dem Artikel) sehe ich das aber anders' date=' um ehrlich zu sein. Hier habe ich bisher immer Systeme auch komplett ohne Software (bzw. ohne Festplatte) erhalten können. Vorinstallierte Systeme haben halt den Vorteil, dass alles rund laufen sollte erstmal. Manche Programme liessen sich auch problemlos entfernen, bei anderen Programme (z.B. Norton) gelang dies jedoch eher schlecht als recht.[/quote']

Jepp - zum Glück klappt das bei meinem Händler auch noch ohne Probleme.

Andere "große Händler" verkaufen ja fast immer Komplettsysteme denen nur eine Recovery-DVD bei liegt (wenn überhaupt) - und mit der installiert man eben den ganzen Quatsch mit, den man eigentlich gar nicht brauch (oder schlimmer - dessen Lizenzen zum Teil bei einer Neuinstallation bereits abgelaufen sind - Norton oder Bitdefender z.Bsp.).

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Viele Kunden wünschen einen Computer mit vorinstallierter Software, den sie direkt nach dem Kauf nutzen können. Ein Franzose wollte genau so ein Kopplungsgeschäft nicht und verklagte den Hersteller Sony wegen unlauterer Geschäftspraktiken. Der EuGH gab nun dem Hersteller Recht.

Computer dürfen grundsätzlich weiter mit vorinstallierter Software wie etwa einem Windows-Betriebssystem verkauft werden. Solch ein Kopplungsgeschäft sei keine unlautere Geschäftspraxis, solange das wirtschaftliche Verhalten der Verbraucher dadurch nicht beeinflusst werde, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH).

Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eugh-urteil-103.html

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