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Draconya

Zeit des Sturms - Andrzej Sapkowski

Empfohlene Beiträge

Draconya    93

Zeit des Sturms - Andrzej Sapkowski Dieser Roman ist das neueste Werk zu den Abenteuern rund um den Hexer Geralt von Riva. Zeitlich ist es 1245 anzusiedeln und spielt zwischen den beiden Kurzgeschichtsbänden „der letzte Wunsch“ und „Das Schwert der Vorsehung“. Allerdings noch vor dem Kampf gegen die in eine Striege verwandelte Prinzessin Adda (also vor der Kurzgeschichte „Der Hexer“ und die Rahmengeschichte aus dem Kurzgeschichtsband „Der letzte Wunsch“). Der Roman erschien in der deutschen Erstausgabe beim dtv Verlag 2015. In der polnischen Ausgabe erschien er bereits 2013.

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Zum Inhalt: Wer sich in seinem Leben schon einmal von einer Pechsträhne verfolgt fühlte, wird sicherlich mitfühlen während der Ereignisse, welche in diesem Buch geschildert werden. Denn mehr als einmal muss sich Geralt denken, dass so ziemlich alles, was schiefgehen kann, auch schiefgeht. So beginnt es also damit, dass der Hexer scheinbar willkürlich mal wieder im Kittchen landet. Nach ein paar Tagen wird jedoch plötzlich seine Kaution von einem Unbekannten bezahlt. An sich wäre dies ja nicht so sehr dramatisch, allerdings wurden ihm in dieser Zeit seine kostbaren Hexerschwerter gestohlen. Und wie wertvoll die Schwerter einem Hexer sind, dürfte so ziemlich jeder erahnen. Immerhin sind sie maßgeschneidert und werden zur Bestreitung des Lebensunterhaltes benötigt. So zieht sich vor allem die Suche nach eben diesen Schwertern wie ein roter Faden durch das Buch. Selbstverständlich wird er nebenher noch in so einiges anderes hineingezogen. Nicht zuletzt soll er für eine Gruppe Zauberer einen Dämon bekämpfen, welcher für einige Unannehmlichkeiten sorgt. Dies soll er wohlgemerkt ohne seine Schwerter verrichten und so ganz freiwillig ist diese Aufgabe auch nicht. Denn genau diese Gruppe brachte ihn so willkürlich in das Gefängnis (und brachte ihn auch wieder da raus), um dem Hexer zu demonstrieren, was sie doch so alles können. Schlussworte: Dieses Buch habe ich wirklich gerne gelesen und ich mochte es eigentlich auch kaum aus der Hand legen. Der Erzählstil sagt zu und auch die Interludien mochte ich durchaus. Auch an Witz mangelt es eigentlich nicht. Daran ist zuletzt auch vor allem der stets unverbesserliche Rittersporn nicht ganz unschuldig. ;) Aber auch einige Umstände und Begebenheiten als solche selbst lassen einen mehr als einmal schmunzeln und auch lachen. Ergo ein recht kurzweiliges Buch, welches sich durchaus zu lesen lohnt. :):b4/5:

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Draconya    93
Wie bist Du zu dem Buch gekommen? Hat es Dir ein Freund geschenkt oder jemand aus Deiner Familie?

Muß zugeben, dieses Buch habe ich mir selbst zugelegt. ;)

Wie ich auf dieses Buch gestossen bin: Nun ja, dieser Autor hat eine durch diese Bücher hervorgerufene nicht unbedingt kleine Fangemeinde - ähnlich J.R.R. Tolkien oder George R.R. Martin. In Polen verständlicherweise schon einiges länger als in Deutschland / übriges Europa. Seit ich mich erinnern kann schon verbrachte ich viele Stunden in Büchereien, Bibliotheken, Antiquarien - da kam es mir beispielsweise auch sehr gelegen, daß mein Vater ebenfalls ein begeisterter Leser ist und schon im Kindesalter Büchereibesuche Gang und Gebe waren. Durch diesen Umstand stößt man unweigerlich auf viele Bücher - auch wenn ich die letzten Jahre nicht mehr ganz so viele Fantasybücher las. Auch konnte ich mal ein wenig in den Beruf des Buchhändlers reinschnuppern - in den Büchereien war ich dann auch meist in den Abteilungen "Geschichte" & "Fantasy" beschäftigt.

Diese Bücher, welche den Hexer Geralt von Riva und dessen Abenteuer beschreiben, habe ich allerdings irgendwie immer etwas ... sagen wir mal "weniger Beachtung" geschenkt. Weshalb, kann ich gar nicht so recht sagen. Vielleicht, weil ich mich mehr für Titel interessierte, welche noch nicht so breite Massen erreicht hatten. Ich gebe zu, aus dem gleichen Grund habe ich auch erst recht spät "Herr der Ringe" gelesen... einfach weil es so schon - jeder - tat und mir diese Omnipräsenz oder der Hype zu irgendwelchen Dingen meist auf den Keks geht. Mag sein, daß ich den entsprechenden Autoren dann jeweils Unrecht tu, doch mag ich nicht dieses Gefühl haben, quasi gezwungen zu sein etwas gut zu finden - weil ja schließlich zu dem Zeitpunkt es einfach - jeder - gut zu finden hat. Man bewertet Dinge dann meiner Meinung nach unbewußt schon ganz anders... weil man sich ja selbst sagt "das muß gut sein - weil sagen doch so viele".

Nun muß ich aber gestehen, daß ich mir nun doch mal das Spiel ansah, weilches auf eben diesen Büchern zu diesem Hexer aufbaut. Und da ich aber - sofern mir etwas zusagt - recht begeisterungsfähig werden kann und dann auch alles mögliche an Hintergrundwissen erlangen möchte, kam ich unweigerlich dazu, mich dann doch mal wieder mit diesen Büchern zu beschäftigen. :) Und dieses Buch hier - "Zeit des Sturms" - ist chronologisch (Chronik der Abenteuer / Geschichten um die es geht betreffend!) das zweite Buch zur Thematik.

Chronologische Reihenfolge der Hexer-Bücher

Die restlichen werde ich dann (hoffentlich) auch noch lesen können. ;)

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hbss    10

Ich verstehe. Das ist Leidenschaft. Das ist toll. Was ich weiss, im Osten also Polen und Russland gibt es ganz tolle Bücher über Hexen. Ich habe ein wenig mitbekommen, weil ich für einen bekannte Fantasy Bücher auf Polnisch herraussuchte für seinen Neffen.

Ist Literatur gut?

Ich denke nicht.

Ich denke, Literatur ist faszinierend oder Du legst das Buch nach drei Seiten weg.

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