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marcanton

Perception

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marcanton    145

CSI (Krimi): CSI ist einer der momentan bekanntesten Kriminal-Serien und vor allem die ersten beiden Staffeln haben mich tief beeindruckt, da das Team aus sehr verschiedenen Persönlichkeiten besteht. Dabei ist ein Spielsüchtiger, eine ehemalige Nachtclub-Tänzerin, ein etwas unsicherer "Schönling", eine Kollegin mit Vergewaltigungshintergrund, sowie einen äusserst introvertierten (und sich mit Insekten auskennenden) Leiter.

Eigentlich ist aber das wirklich Neue an der Serie, dass die Labor-Arbeiten in der Serie vorgenommen werden und nicht nur "irgendwo" hingeschickt und dann mit den Befunden gearbeitet wird. Insofern stehen nicht nur die Fälle, Täter, Opfer und das Schlussfolgern, sondern auch die labortechnischen Tätigkeiten mit im Fokus von CSI.

Ausdrücklich empfehle ich hier die Staffeln 1-3 der "normalen" CSI-Serie. Danach liegt der Fokus eher auf den Fällen als auf den Charakteren. Ebenfalls von mir weniger empfohlen sind die Auskopplungen CSi: Miami, sowie CSI: New York.

Dexter (Krimi): Serien, die sich mit Serienkillern beschäftigen, gibt es zuhauf. Aber was ist mit einer Serie, in der einer davon die Hauptrolle spielt? Bei Dexter handelt es sich um eine recht düstere Serie, bei der der Hauptprotagonist öfter mal jemanden von den "Bösen" umbringt. Dexter wurde von einem Polizisten gefunden und aufgezogen, der früh erkannte, dass etwas "Animalisches" in den Tiefen der Psyche des Jungen vorhanden war und dies dann mittels eines Kodex in gewisse Bahnen zu lenken versuchte.

Im Alltag ist Dexter ein Laborangestellter eines Polizei-Dezernates und geht der Tätigkeit als Killer dann in seiner Freizeit nach.

Lie to me (Krimi): Ein menschlicher Lügendetektor klingt erst mal recht spannend. Aber wie soll man über das blosse Lügen-oder-Wahrheit-Sagen von Personen eine Serie gestalten? Einfache Antwort: Indem man dann auch immer dazu herauszufinden versucht, warum der- oder diejenige lügt, da die Gründe recht unterschiedlich ausfallen können. Darüber hinaus stützt sich die Serie auf sogenannte Mikro-Ausdrücke, die (angeblich oder nicht) ganz kurz im Gesicht von Menschen sichtbar sind und nicht verstellt werden können.

Die Lightman-Group in "Lie to me" ist eine Organisation, die mit diesen Mikroexpressionen ihr Geld verdient, wobei der sehr von sich überzeugte Dr. Lightman das Erkennen der Mikroexpressionen erst in langen Jahren erlernt hat, während zu Beginn der Serie ein Naturtalent von der Organisation aufgespürt und verpflichtet wird.

Perception (Krimi): Wieder mal geht es um Beratung einer Strafverfolgungsbehörde. Bei Perception bietet diese ein Professor für Neurobiologie an. Schwierig ist die Beratung allerdings, da Dr. Daniel Pierce unter Schizophrenie leidet und dadurch mit Halluzinationen zu kämpfen hat. Allerdings helfen diese Halluzinationen ihm auch teilweise bei der Aufklärung der Fälle. Den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn und den täglichen Kampf damit finde ich persönlich in der Serie sehr gut getroffen.

Sherlock (Krimi): Wie der Titel bereits verrät dreht sich auch diese Serie um niemanden geringeres als Sherlock Holmes. Diesmal jedoch wurde deutlich näher am Original der Bücher von Sir Arthur Conan Doyle gearbeitet. Jedoch nicht ohne sich einiges an künstlerischen Freiraum zu gönnen. So gibt es beispielsweise eine Folge, in der Sherlock eine Art Wettrennen beim Lösen von Fällen veranstaltet, nur um sich nicht der Langeweile hingeben zu müssen. Gut nachvollziehbar sind oft die Denk- und Sichtweisen des Meisterdetektivs dargestellt.

Verbrechen nach Ferdinand von Schirach (Krimi): Diese Serie geniesst gleich zwei Herausstellungsmerkmale in meiner Serienliste. Es ist die einzige deutsche Serie und die einzige, die sich nach wahren Gegebenheiten abspielt. Anders als ander Krimi-Serien steht hier auch ein Anwalt und dessen Tätigkeiten im Mittelpunkt. Insofern wird oft die Polizei entweder gar nicht eingeschaltet oder Tätigkeiten müssen sogar hinter dem Rücken der Ordnungshüter stattfinden. Im Vorfeld hatte ich auch die Bücher bereits gelesen und finde die Umsetzung sehr gelungen.

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