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Weh-Oh-Weh

Al-Bakrs Familie will sächsische Justizbeamte anzeigen

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Weh-Oh-Weh    19

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Die Familie des toten Terrorverdächtigen Al-Bakr will Strafanzeige gegen Beamte der sächsischen Justiz wegen fahrlässiger Tötung erstatten. Dies bestätigte der deutsche Anwalt der Familie NDR, WDR und SZ. [mehr]

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skiron    47

Die Familie des toten Terrorverdächtigen Al-Bakr will Strafanzeige gegen Beamte der sächsischen Justiz wegen fahrlässiger Tötung erstatten. Dies bestätigte der deutsche Anwalt der Familie NDR, WDR und SZ.

Ja ne is klar.... sonst noch was??? Hallo der hätte sich früher oder später eh selbst in die Luft gejagt... ist doch besser wenn sich so ein Wesen in einer Zelle selbst umbringt, da sterben wenigstens keine Menschen....

Die einzige Schande daran is, dass man den gspasti nicht bis auf das letzte ausgequetscht hat können um Informationen zu bekommen... das ist das einzige was man der sächsischen Justiz vorwerfen könnte...

Meine Meinung: so ein Terrorist gehört sich nicht eingesperrt, dem gehört ein Chip verpflanzt (ohne dass ers merkt) und dann in einen Flieger nach Syrien geflogen und dort per automatisch öffnenden Fallschirm abgeworfen. Wenn er nicht durch seine Terroristenbrüder getötet wird, kann man dann evtl. Trackingdaten sammeln... ABER SOWAS WÜRD JA WIEDER GEGEN MENSCHENRECHTE VERSTOßEN.... blablabla... jeder der anderer Leben bewusst gefährdet gehören eh die Menschenrechte entzogen, ein Terrorist ist und bleibt ein Terrorist, gleiches gilt für Mörder und Sexualstraftäter (denen ich die Geschlechtsorgane entfernen würd)...

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marcanton    145

Naja... immer mal mit der Ruhe. Die Aufregung (auch hier) kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Natürlich muss jeder Suizid in einem Gefängnis untersucht werden, umso mehr, wenn es sich um einen derartigen Gefangenen handelt. Dass die Angehörigen sich dann an die Untersuchung dran hängen, ist denke ich nicht allzu ungewöhnltich (allerdings ist das nur eine Vermutung von mir)... Insofern... *schulter-zuck*

Ob er sich "früher oder später eh selbst in die Luft gejagt" hätte, finde ich hier unerheblich. Ob man anderen Menschen die Menschenrechte (manche fordern ja auch die Todesstrafe, die ja eigentlich mit dem Verlust der Menschenrechte genau genommen einhergehen würde) irgendjemandem entziehen sollte, stelle ich (ebenso wie die erwähnte Todesstrafe) aus gleich mehreren Gründen in Frage:

a, Wer entscheidet, wer in die Kategorie der "Ohne-Menschenrechte"-Leute gehört? Und wer hat ihnen die "Macht" dazu gegeben? Wer überwacht diese Leute?

b, Was soll konkret mit den Leuten geschehen, die keine Menschenrechte mehr haben?

c, Wenn wir andere behandeln als ohne Menschenrechte... sind wir dann besser als die? (Ich denke: Nein)

d, Wer stellt sicher, dass nicht (mehr oder weniger versehentlich) dann alle möglichen Menschen (u.a. Systemkritiker usw.) nicht auch plötzlich als "Ohne-Menschenrechte"-Leute geführt werden?

e, Was geschieht mit "Ohne-Menschenrechten"-Leuten, die doch unschuldig waren und deren Unschuld erst aufgrund neuer Beweise erwiesen wurde? (Gut, das trifft vermutlich in diesem speziellen Fall nicht zu.)

Ich verstehe auch noch nicht so recht, was genau ein Tracking bringen soll. Ein derartig "Freigelassener" wird wohl einen Teufel tun und zu seiner Terrorzelle zurücklaufen... das ist meiner Meinung nach eini Idee, die (Menschenrechte hin oder her) nichts bringt.

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Madekozu    131

Wir wollen uns doch mal nicht auf das Level der Terroristen herablassen - nein - Auch wenn er einen Anschlag ausführen wollte - wir wollen doch sicher ein Rechtsstaat bleiben, oder?

Aber - gehen wir doch mal rein theoretisch diesen Schritt, entziehen Terroristen jegliche Rechte und prügeln auch noch die letzte kleine Information (die sie in der Regel nicht haben) aus ihnen heraus, verwanzen sie und schicken sie zurück ... was passiert dann? Hemmschwellen werden herabgesetzt, Rachefeldzüge beider Seiten beginnen und ehe wir uns versehen stehen wir mit ner Keule in der Hand in ner tropfenden Höhle und unterhalten uns über damals: "Ugga, agga ugg uggah! Oooaaaahhhrr! Hurg, hurg!"

Wichtig ist: Frühzeitiges Erkennen und aus dem Verkehr ziehen dieser Leute - Polizeiarbeit - schwierig weil - Personalknappheit, Mittelknappheit, Verwendung von (a)sozialen Netzwerken (dort werden seitens der Betreiber ja solche Beiträge/Profile in letzter Zeit schnell gelöscht - zum einen ja gut, aber es erschwert natürlich auch unseren Ordnungshütern die Arbeit). Wie sieht Polizeiarbeit aus? Recherche von Kontakten und Kommunikation. Da sind wir wieder beim nächsten Problem: Vorratsdatenspeicherung, Verbindungsdaten - wer telefoniert wann mit wem und wie lange - wem gehört die Nummer .... huch - gläserner Bürger. Ein Teufelskreis...

Würden strengere Einreisekontrollen was bringen? Eher nicht. Ich denke mal die meissten der Leute mit Anschlagsauftrag sind bis dato relativ unbeschriebene Blätter und dann gibt es ja noch ein weiteres Problem. Das Kalifat."Leute, ihr müsst nicht erst zu uns kommen, unternehmt selbst etwas, alles ist erlaubt. Seid ihr erfolgreich nehmen wir es für uns in Anspruch". Hier finden wir die Leute wieder, die mit Messern in Zügen Leute attackieren oder wie aus dem nichts Unruhe stiften. Diese "einsamen Wölfe" haben keinerlei Kontakte zu irgendwelchen Terrorzellen, da gab es keine Kommunikation, sie handeln eigenständig, ohne Auftrag, wie aus dem Nichts. Da kann man nichts tracken, da kann man nichts aus ihnen herausprügeln, aber eben jene sind es dann, die wie Pilze aus dem Boden schießen würden, wenn wir uns auf das Level der Terroristen herablassen würden.

bearbeitet von Madekozu
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