Eine kleine Zeitreise

Bis vor ein paar Tagen war ich noch so “retro” – ja, sogar mein Handy hat noch Tasten. Doch nun – wie ein Sprung durch Raum un Zeit halte auch ich eines dieser “touch me tablet Dingern” in den Händen. Die habe ich vor einer halben Ewigkeit schon bewundert – damals hießen die Teile aber noch “Communicator” und waren in Serien wie “Star Trek” noch pure Since Fiction. Nun jedoch ist in erster Linie erst einmal erschreckend wieviel Zeit man in diese Dinger verbraten kann. Man wird überflutet mit tausenden von Apps die irgendwelche Aufgaben erledigen sollen (oder eben auch nicht) – manche davon kostenlos, andere dagegen kosten eine Kleinigkeit. Man kämpft sich so also durch diesen Dschungel und entdeckt dieses mysteriöse neue Land. Zum Glück meldet sich irgendwann einmal die erschöpfte Speicherkapazität und man wird gezwungen erstmal wieder etwas auszumisten. Glückwunsch an diejenigen, die da noch den Überblick haben. Gerade in diesem Moment könnte ich verzweifeln – was stellt dieses High-tech-Teil denn nun wieder mit meinen Text an? Es beginnt Wörter zu ergänzen, zu korrigieren und am Ende sehe selbst ich keinen Sinn mehr in dieses Worten. Meine Finger lassen beim Schreiben immer wieder irgendwelche Fenster aufploppen weil man gleich mal über mehrere Symbole gleichzeitig tippt. Es piept und trötet in einer Tour von den “Entspannungsapps”, welche man Spiele nennt und die doch im Moment gar nicht genutzt werden!

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